Run auf die Schrauberwerkstatt

Die Bilder können die Eindrücke von diesem Schrauberfreitag nicht annähernd wiedergeben. Frei nach dem Motto: „Der Horror hat einen Namen = Freitagnachmittag!“….
… versuchten wir fünf Schrauber (Werner, Armin, Stefan, Michael und Manfred) dem – so nicht erwartbaren – Ansturm an Kundschaft aktiv zu begegnen. Das Ergebnis: Es ist uns weitestgehend gelungen alle Wünsche und Forderungen zu erfüllen.
Nicht nur, dass relativ viele Kunden gleichzeitig unsere Dienste in Anspruch nehmen wollten, … es waren so unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen, dass uns allen nach kurzer Zeit der Schädel brummte.

Wir haben an diesem Freitag sechs Fahrräder ausgegeben. Und es hätten noch einige mehr werden können, wenn wir die passenden bikes gehabt hätten. Zur Fahrradausgabe gehört natürlich auch die Suche des passenden Rades, der Kurzcheck durch einen von uns, die Probefahrten (inklusive der dazu gehörenden Nachjustierungen der Sattelhöhe usw.), und schließlich die Entscheidungsfindung („Ok, ich nehm das Rad!“ – „Ich warte lieber noch, ob nächste Woche vielleicht etwas Passenderes da ist.“ – „Ich probiere noch mal das andere Rad!“ usw.) . Dazu kamen Zusatzmontagen (Beleuchtung einstellen, vordere Lampe tauschen, Bremsen einstellen usw.) und Zusatzausstattungen (Klingel, Korb, Schloss, Ständer, Sattel).

Gleichzeitig waren natürlich die Leute gekommen, die unser Know-How brauchten, weil

  • das Hinterrad einen Plattfuß hatte,
  • die Beleuchtung nicht ging,
  • die Schaltung falsch eingestellt war,
  • die Bremse nicht richtig funktionierte …. und .. und .. und ..

Im Augenwinkel habe ich mitbekommen, dass Michael versucht hat, eine Felge zu zentrieren (mit Erfolg!) . Schließlich kam ein Ak Asyl – Freund aus Spessart, um uns gemeinsam mit seinem 97-jähringen Vater mit einem ausschlachtbaren Rad zu beglücken. Von der Tafel hat eine Mitarbeiterin das Angebot eines „Fahrradchecks“ wahrgenommen. Und sie hat sich dann dankbar und zufrieden verabschiedet. Inga Klas tauchte mit einem Kinderrad auf … und sie ist einfach nicht mehr weggekommen … Ich nehme an sie war vollständig begeistert von dem Gewusel und Gemache in und außerhalb der Werkstatt.
Anmerkung Inga: ja, war sie! Und sie schwätzt halt auch noch so gern… 😉 Du hattest übrigens gar nicht mitbekommen, dass Stefan auch noch den Rollator einem Kurz-Check unterzogen hat und die Bereifung schwer bemängelt hat. Eventuell könnt ihr euer Betätigungsfeld erweitern. 😉

Schließlich haben wir zur Kaffeepause geblasen. Und so kamen unsere neuen Kaffeebecher zum Einsatz. Werner hatte für Kuchen und ich für Kaffee gesorgt. Übrigens werden wir uns einen Kaffeeautomaten zulegen, damit die Laune im oberen Level gehalten werden kann.

Und … urplötzlich, wie aus heiterem Himmel … war der Spuk dann vorbei. Mittlerweile war es auch schon 18.45 Uhr. Also räumten wir noch auf, was aufzuräumen war. Und als dann die Lichter erloschen, machten wir uns müde aber zufrieden auf den Heimweg. Allen, die dabei waren und allen, die uns sonst irgendwie begleiten, wünsche ich ein schönes Wochenende und eine noch viel schönere nächste Woche!

3.5.2019 Manfred Krause

3 Monaten ago